Bisherige Veranstaltungen

04/16 Düsseldorf

21./22. Oktober 2016
Frühjahrstagung mit Verleihung des “Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preises” der VLI
WGZ-Bank AG, Düsseldorf

 

Thema:
Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Landwirtschaft


Referenten:

Karl-Heinz Krudewig, Head of Product Management, 365FarmNet GmbH, Berlin

Prof. Dr. José Martinez, Geschäftsführender Direktor, Institut für Landwirtschaftsrecht, Universität Göttingen

Klaus Münchhoff, Landwirt, Gut Derenburg, Derenburg (Sachsen-Anhalt)

Heiko Nies, Manager Aftermarket Sales, John Deere Vertrieb, Bruchsal

Philipp Schmechel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für u.a. Multimedia- und Telekommunikationsrecht, Universität Göttingen


Moderation:

Roland Hörner, Fachgebietsleiter Landtechnik der DLG, DLG-Testzentrum Technik und Betriebsmittel, Groß-Umstadt

 

10/15 Montabaur

20./21. Oktober 2015
Herbsttagung mit Verleihung des Deutschen Agribusiness-Stipendiums der VLI
Schloss Hotel Montabaur

 

Thema:
Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung – Wunschdenken und Wirklichkeit

 

Referenten: 
Dr. Clemens Dirscherl, Agrarbeauftragter der EKD, Evangelisches Bauernwerk in Württemberg, Waldenburg
Philipp Schulze Esking, DLG Vizepräsident und Landwirt, Billerbeck
Prof. Dr. Harald Grethe, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Universität Hohenheim, Stuttgart
Prof. Dr. Peter Kunzmann, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover – Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie, Hannover
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Vorstandes, Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), Berlin

 

Moderation:  
Dietrich Holler, Leiter Kommunikation, DLG e.V., Frankfurt am Main

 

04/15 Leipzig

21. April 2015
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung und
Verleihung des „Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preises“ der VLI an Philip Freiherr von dem Bussche
Steigenberger Grandhotel Handelshof, Leipzig

 

Thema:
Wachsende Märkte in Asien – Chancen für die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft?

 

Referenten: 
Anselm Elles, Mitglied des Vorstandes, AFC Management Consulting AG, Bonn
Präsentation (pdf)
Dr. Theo Freye, Senior Business and Strategy Advisor, Claas KGaA mbH, Harsewinkel
Präsentation (pdf)
Holger Hübner, Geschäftsführer, German Export Association for Food and Agriproducts, Berlin
Präsentation (pdf)
Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, Berlin
Präsentation (pdf)
MR Dr. H. J. Schlöder, Leiter des Referats 424 – Absatzförderung, Qualitätspolitik, BMEL, Bonn
Präsentation (pdf)

 

Moderation:  
Dr. Jürgen Struck, Redakteur der agrarzeitung, Frankfurt

02/15 Berlin

24. Februar 2015
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Transatlantische Handelsabkommen – Fluch oder Segen für die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft?

10/14 Pforzheim

29. und 30.  Oktober 2014
Herbsttagung mit Verleihung des Deutschen Agribusiness-Stipendiums der VLI
Parkhotel Pforzheim


Thema:
Die Lebensmittelwirtschaft im Blickpunkt – was kommt auf den Tisch?


Referenten:

MDirig Joachim Hauck, Leiter der Abteilung Landwirtschaft im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Stuttgart
Präsentation (pdf)
Marco Kemmler, Landwirt, Bad Friedrichshall
Präsentation (pdf)
Jutta Kuhles, Stellv. Vorsitzende des Rheinischen Landfrauenverbandes, Ratingen
Präsentation (pdf)
Christiane Manthey, Abteilungsleiterin Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V., Stuttgart
Präsentation (pdf)
Stefan Müller, Geschäftsführer u. Gesellschafter der Müller Fleisch GmbH, Birkenfeld
Präsentation (pdf)
Walter Pötter, Schwarz Unternehmenstreuhand KG, Neckarsulm


Moderation:
Simone Schiller, Geschäftsführerin des Fachzentrums Ernährungswirtschaft und der DLG-Akademie, Frankfurt am Main

 

Festvortrag von Dr. Toni Meier, Institut der Agrar- und Ernährungswissenschaften, Universität Halle-Wittenberg
Präsentation (pdf)

 

04/14 Bad Driburg

9. April 2014
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung und
Verleihung des „Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preises“ der VLI an Professor Dr. Stefan Tangermann
Gräflicher Park, Bad Driburg

 

Thema:
Die Lebensmittelwirtschaft im Blickpunkt – Qualität aus deutschen Landen!?

 

Referenten:
Werner Hilse, Präsident des Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V., Hannover
MinDirig Dr. Werner Kloos, Leiter der Unterabteilung 51 (Landwirtschaft) im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Berlin
Dr. Johannes Simons, Lehrstuhl für Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Universität Bonn
Präsentation (pdf)
Prof. Dr. Achim Stiebing, DLG Vizepräsident und Vorsitzender des DLG-Testzentrums Lebensmittel, Lemgo
Präsentation (pdf)
Josef Tillmann, Geschäftsführer für Produktion und Technik, Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG, Rheda
Präsentation (pdf)

 

Moderation:
Anselm Richard, Chefredakteur des Landwirtschaftlichen Wochenblatts Westfalen-Lippe, Münster

 

02/14 Berlin

12. Februar 2014
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Agrar- und ernährungspolitische Leitlinien und Zielsetzungen vor dem Hintergrund der Gemeinsamen Agrarpolitik

 

10/13 Hamburg

16. und 17.  Oktober 2013
Herbsttagung mit erstmaliger Verleihung des Deutschen Agribusiness-Stipendiums der VLI
Hotel Hafen Hamburg

 

Thema:
Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik – gut gerüstet in die Zukunft?

 

Referenten:
Prof. Dr. P. Michael Schmitz, Leiter der Professur für Agrar- u. Entwicklungspolitik, Universität Gießen
MinDir. Dr. Dietrich Guth, Leiter der Abteilung 6 (EU-Agrarpolitik, Internationale Zusammenarbeit, Fischerei), BMELV, Berlin
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Berlin
Dr. Josef Krapf, Mitglied des Vorstands der BayWaAG, München
Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer der Bayer CropScience Deutschland GmbH, Langenfeld, Präsident des Industrieverbands Agrar (IVA)
Stefan Zwoll, Geschäftsführer des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Berlin

 

Moderation:
Dr. Angela Werner, Chefredakteurin der agrarzeitung, Frankfurt/Main

 

Festvortrag von Prof. Matin Qaim, Universität Göttingen

 

Nach den guten Erfahrungen des vergangenen Jahres wurde die Herbsttagung 2013 wiederum als 2-tägige Veranstaltung organisiert. Im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung wurde erstmalig das Deutsche Agribusiness-Stipendium der VLI verliehen. Mit diesem Stipendium fördert die VLI Nachwuchskräfte mit agrar- bzw. ernährungswissenschaftlichem Schwerpunkt finanziell für ein Jahr und bietet darüberhinaus die Möglichkeit, das Agribusiness mit all seinen Facetten näher kennenzulernen und erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern aufzubauen.

Das diesjährige Stipendium wurde an Frau Linda Schaar (23), Masterstudentin der Ernährungsökonomie an der Universität Gießen, verliehen. In seiner Laudatio würdigte Prof. Schmitz, Universität Gießen, die bisherigen Leistungen von Frau Schaar und stellte sie dem Publikum als kompetente, engagierte und sympathische junge Frau vor.

Der VLI-Vorsitzende, Herr Dr. Kirchberg, gab seiner Freude Ausdruck, dass die Jury eine so gute Wahl getroffen habe und ermunterte Frau Schaar, die Möglichkeiten, die ihr das Stipendium bieten, gut zu nutzen. Gleichzeitig rief er alle VLI-Mitglieder auf, Frau Schaar durch Einladungen zu Veranstaltungen und die Gewährung von Praktika je nach Interesse zu unterstützen.

Das anschließende Abendessen wurde durch einen Vortrag von Prof. Matin Qaim, Universität Göttingen, bereichert. Er präsentierte sehr anschaulich die wichtigsten Fakten zur Welternährungslage und stellte die z.T. unerwarteten Ergebnisse seiner Befragung zur Wahrnehmung des Themas „Welternährung“ in der deutschen Öffentlichkeit vor. Die repräsentative Verbraucherbefragung ergab, dass als Hauptursachen für den weltweiten Hunger Dürren, Kriege und Korruption in den betreffenden Ländern angesehen werden. Der Beitrag der Landwirtschaft zur Lösung von globalen Ernährungsproblemen wird insgesamt unterschätzt. Die Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung zum Thema. Umweltziele werden sehr hoch gewichtet, für viele höher als die Verbesserung der Welternährung. Prof. Qaim kommt zu dem Schluss, dass das öffentliche Bewusstsein für das Thema und die Kommunikation über die globalen Zusammenhänge verbessert werden müssen (vgl. Klümper, W., J. Kathage, M. Qaim (2013), Wahrnehmung des Themas Welternährung in der deutschen Öffentlichkeit, Berichte über Landwirtschaft, Band 91(1)).

Die Aktualität des Themas sowie die Attraktivität der Referenten haben dazu beigetragen, dass die Vortragsveranstaltung am darauffolgenden Tag mit ca. 80 VLI-Mitgliedern und interessierten Gästen sehr gut besucht war. Alle Referenten waren sich einig, dass mit der GAP-Reform kein allzu großer Wurf gelungen ist. Sie ist ein undurchsichtiges Konstrukt, das mehr Bürokratie mit sich bringt und sich aufgrund umfangreicher nationaler Spielräume von einer „gemeinsamen Agrarpolitik“ entfernt. Die konkreten Auswirkungen auf das Agribusiness hängen von der nationalen Umsetzung der Maßnahmen ab. Dabei sollte die Erhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft im Auge behalten werden.

Im Anschluss an das offizielle Tagungsprogramm nutzten noch knapp 30 Tagungsteilnehmer die Gelegenheit, bei einer leider etwas verregneten Rundfahrt die Containerverladung im Hamburger Hafen näher kennenzulernen und über die Ausmaße der Schiffe und die damit verbundene Logistik zu staunen.

 

Festvortrag von Prof. Matin Qaim, Universität Göttingen, zur Bedeutung des Themas “Welternährung” in der deutschen Öffentlichkeit

MinDir Dr. Dietrich Guth, BMELV, Berlin

Dr. Josef Krapf, BayWa AG, München

Dr. Helmut Schramm, Bayer CropScience, Langenfeld

 

04/13 Marienfeld

17. April 2013
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung
Hotel-Residence Klosterpforte, Harsewinkel-Marienfeld

 

Thema:
Tierwohl in der Veredelungswirtschaft – Verbrauchererwartungen versus Erzeugerinteressen?

 

Referenten:
Prof. Dr. Achim Spiller, Lehrstuhl “Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte”, Universität Göttingen
Dr. Katharina Kluge, Leiterin des Tierschutzreferates, BMELV, Bonn
Charlotte Düvel, Referatsleiterin, Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, Berlin
Julia Sturmfels, AFC Risk & Crisis Consult GmbH, Bonn
Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer, NEULAND e.V., Belsdorf

 

Moderator:
Dr. Andreas Quiring, Geschäftsführer, Andreas-Hermes-Akademie, Bonn

 

Die Frühjahrstagung der Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie e.V. (VLI), der Gesprächsplattform für das deutsche Agribusiness, hat sich in diesem Jahr mit einem hoch aktuellen Thema beschäftigt: „Tierwohl in der Veredelungswirtschaft – Verbrauchererwartungen versus Erzeugerinteressen?“.

Obwohl sich die deutsche Tierproduktion in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt hat und sich deutsche Milch- und Fleischwaren im Ausland großer Beliebtheit erfreuen, ist die landwirtschaftliche Nutztierhaltung immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Nutztierhalter in Deutschland sind vielfältiger Kritik ausgesetzt. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Herkunft ihrer Fleischwaren. Ausgehend von einer Kampagne von Bündnis 90/Die Grünen, die eine Abkehr von der Massentierhaltung und eine Rückkehr zu einer bäuerlichen Landwirtschaft fordern und damit offensichtlich einen großen Teil ihrer Wählerschaft ansprechen, ist das Thema inzwischen zu einem Schwerpunkt im Bundestagswahlkampf geworden. Angeprangert wird vor allem die „industrielle“ Nutztierhaltung in großen Betrieben, wobei unterstellt wird, dass das Tierwohl mit zunehmender Betriebsgröße abnimmt. Dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich aber nicht belegt. Dass die Weiterentwicklung von Tierhaltungssystemen in den vergangenen Jahrzehnten auch mit deutlichen Verbesserungen im Hinblick auf Tiergerechtheit einhergegangen ist, das ist in weiten Teilen der landwirtschaftsfernen Bevölkerung offensichtlich nicht angekommen. Auf Seiten der Verbraucher herrscht noch ein romanti-siertes Bild der Landwirtschaft vor, das mit der heutigen Realität nur noch wenig gemein hat. Dabei pflegt die Branche oft selbst diese Klischees, vor allem in der Werbung.

Im Rahmen der Tagung wurden Ansätze diskutiert, wie die Erwartungen von Verbrauchern im Hinblick auf Tierschutz und Tierwohl mit den Erzeugerinteressen, die auch die Ökonomie im Blick haben, zu vereinbaren sind. Die eingeladenen Referenten aus Wissenschaft und Praxis haben übereinstimmend betont, dass es in erster Linie gilt, den Verbrauchern den landwirt-schaftlichen Prozess durch Transparenz und Offenheit wieder näher zu bringen, ihr Wissen über moderne landwirtschaftliche Produktionsmethoden zu steigern und die Fortschritte für Verbraucher, Tier und Umwelt zu erklären. Das ist ein Kommunikationsauftrag für die gesamte Branche, den die VLI mit ihrer Frühjahrstagung wahrgenommen hat.

 

Prof. Dr. Achim Spiller, Universität Göttingen

Charlotte Düvel, Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Berlin

Dr. Katharina Kluge, BMELV, Bonn

Jochen Dettmer, NEULAND e. V., Belsdorf

Julia Sturmfels, AFC Risk & Crisis Consult GmbH, Bonn

 

02/13 Berlin

20. Februar 2013
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Greening und Bioenergiepolitik – wie passt das zusammen?

 

Präsentation Loick Greening – 3, 20.02.2013

10/12 Potsdam

24. und 25. Oktober 2012
Herbsttagung mit erstmaliger Verleihung des Tilo Freiherr von Wilmowsky Preises

Cecilienhof, Potsdam

 

Thema:
Die Netzwerke des Internet – eine PR-Herausforderung für das Agribusiness

 

Referenten:

  • Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness, Universität Göttingen
  • Dr. Henning von der Ohe, KWS Saat AG, Einbeck
  • Dr. Heiner Stiens, raiffeisen.com GmbH & Co KG, Münster
  • Frank Schroedter, Engel & Zimmermann AG, Gauting
  • Jochen Dettmer, NEULAND e.V., Belsdorf

 

Moderatorin:
Prof. Dr. Katharina Seuser, Verband Deutscher Agrarjournalisten, Bonn

 

Die Herbsttagung der Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie e.V. (VLI) wurde in diesem Jahr um eine Abendveranstaltung mit erstmaliger feierlicher Verleihung des Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preises der VLI erweitert. Mit der Namensgebung des Preises wird an einen der Gründerväter der VLI erinnert. Tilo Freiherr von Wilmowsky war sowohl 1927 bei der Gründung der damaligen „Verbin-dungsstelle der Preußischen Hauptlandwirtschaftskammer“ in Nordrhein-Westfalen, als auch bei der Wiedergründung des Vereins als „Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie“ 1951 federführender Initiator. Er setzte sich Zeit seines Lebens für den Interessenausgleich zwischen Industrie und Land-wirtschaft ein. Bis zu seinem Tod im Jahr 1966 im Alter von 87 Jahren war er der VLI eng verbunden.

Mit dem Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preis der VLI werden in Zukunft jährlich Personen geehrt, die sich um das deutsche Agribusiness besonders verdient gemacht haben. Als erster Preisträger wurde der langjährige Präsident des deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner ausgewählt. Der VLI-Vorsitzende Dr. Thomas Kirchberg machte in seiner Laudatio deutlich, dass die positive, zukunftsori-entierte Entwicklung der deutschen Agrarwirtschaft maßgeblich dem Einsatz von Herrn Sonnleitner als Bauernpräsident zu verdanken ist. Er hat dazu beigetragen, dass die notwendigen Rahmenbedin-gungen für eine unternehmerische und nachhaltige Landwirtschaft geschaffen werden.

Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde ebenfalls der langjährige Geschäftsführer der VLI, RA Dr. Arne Brockhoff, in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Über 11 Jahre lang hat er sehr erfolg-reich die Weiterentwicklung der VLI hin zu einem Verein, der eine attraktive Diskussionsplattform für das gesamte Agribusiness darstellt, vorangetrieben.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Abendessen und ein Festvortrag von Prof. Franz-Josef Radermacher, Universität Ulm, zum Thema “Die ökosoziale Marktwirtschaft – ein zu-kunftsfähiges globales Wirtschaftssystem?”, in dem er für das Konzept der Einbeziehung von Nach-haltigkeit und Umweltschutz als Zielsetzungen für die Soziale Marktwirtschaft warb.

Der folgende Tag stand unter dem Thema “Die Netzwerke des Internet – eine PR-Herausforderung für das Agribusiness”. Nach einem wissenschaftlichen Einführungsvortrag von Prof. Ludwig Theuvsen über Chancen und Risiken von Facebook, Twitter und Co. für die Öffentlichkeitsarbeit im Agribusiness stand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Praxis auf dem Programm. Alle Referenten machten deutlich, dass die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft im Hinblick auf die Entwicklung von Strategien zum Umgang mit diesen neuen Kommunikationsformen häufig noch nicht gut aufgestellt ist. Hier besteht noch erheblicher Nachholbedarf, um Verbraucher in ihrer Lebenswirklich-keit im World Wide Web zu erreichen.

 

Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Universität Göttingen

Frank Schroedter, Engel & Zimmermann AG

Dr. Henning von der Ohe, KWS Saat AG

Dr. Heiner Stiens, raiffeisen.com GmbH

 

07/12 Montabaur

10. Juli 2012
Sommertagung

Schloss Montabaur

 

Thema:
Die “Waldstrategie 2020″ der Bundesregierung – ein Königsweg?

 

Referenten:

  • Ministerialdirektor Clemens Neumann, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin
  • Prof. Dr. Matthias Dieter, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Hamburg
  • Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V., Berlin
  • Monika Bub, Mitglied des Vorstands des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Rheinland-Pfalz, Bellheim
  • Lars Schmidt, Generalsekretär des Vorstands des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland, Berlin

 

Moderator:
Hans-Heinrich Matthiesen, Ehrenvorsitzender des Verbandes der Deutschen Agrarjournalisten, Freienwill/Flensburg

 

Erstmalig in diesem Jahr fand am 10. Juli eine VLI-Sommertagung statt. Trotz des Termins in der Ferienzeit hatten sich ca. 60 VLI-Mitglieder und Gäste zu dieser Tagung in Schloss Montabaur angemeldet. Sowohl mit dieser zusätzlichen Veranstaltung, als auch mit dem forstwirtschaftlichen Thema hat die VLI Neuland betreten und damit der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Vereinsmitglieder nicht nur land-, sondern auch forstwirtschaftliche Unternehmer sind. Der Wald in Deutschland befindet sich zu 44 % im Privateigentum und somit im Spannungsfeld von individuellen und gesellschaftlichen Interessen.

Die Zukunft des deutschen Waldes, der immerhin ein Drittel der Landesfläche ausmacht, ist gerade in der jüngeren Vergangenheit durch Aktionen von Greenpeace in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt. Der herrschende integrative Ansatz des „Schutzes durch Nutzung“ auf gleicher Fläche wird zunehmend in Frage gestellt. Hier stehen sich scheinbar unversöhnliche Positionen gegenüber: die der Naturschützer, die u.a. einen Einschlagstopp für wertvolle, alte Laubbaumbestände fordern, und die der Forstwirte, für die Wald ein Wirtschaftsfaktor darstellt und die einer steigenden Nachfrage nach Holz im Zuge der Energiewende gegenüberstehen. Ein Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Ansprüchen an den Wald war erklärtes Ziel der Waldstrategie der Bundesregierung. Die unterschiedlichen Positionen waren auf dem Podium mit folgenden Referenten vertreten:  

  • Ministerialdirektor Clemens Neumann, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin
  • Prof. Dr. Matthias Dieter, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Hamburg
  • Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V., Berlin
  • Lars Schmidt, Generalsekretär des Vorstands des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland, Berlin
  • Monika Bub, Mitglied des Vorstands des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Rheinland-Pfalz, Bellheim.
  • Hans-Heinrich Matthiesen, Ehrenvorsitzender des Verbandes der Deutschen Agrarjournalisten, Freienwill/Flensburg, moderierte die Veranstaltung.

Alle Beteiligten begrüßten die Initiative der Bundesregierung, weil damit die Handlungsnotwendigkeit und der Steuerungsbedarf im Hinblick auf die effiziente Nutzung der Ressource Wald anerkannt und ein klares Bekenntnis zum bewährten Prinzip einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft abgelegt wird. Aus dem Willen, den Wald als Eigentum und Lebensgrundlage für die nachkommenden Generationen zu bewahren ist gerade die private Waldbewirtschaftung Garant für nachhaltige Nutzung. Allerdings fehlen in der Waldstrategie konkrete Handlungsanweisungen zur Lösung von Konfliktfeldern vor allem zwischen den Ansprüchen der Forstwirte und der Naturschützer. Das wurde im Gespräch zwischen den Referenten und bei der Diskussion mit den Tagungsteilnehmern v.a. zum Thema der angestrebten Stilllegung von 5 % der Waldfläche deutlich. Hier gilt es, für die Zukunft Regelungen zu finden, die auf der Grundlage einer sachlichen und faktenbasierten Diskussion Interessen- und Nutzungskonflikte minimieren. Mit der Diskussion über verschiedene Lösungsansätze hat die VLI dazu einen Beitrag geleistet.

 

Ministerialdirektor Clemens Neumann, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin

Prof. Dr. Matthias Dieter, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Hamburg

Lars Schmidt, Generalsekretär des Vorstands des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland, Berlin

Monika Bub, Mitglied des Vorstands des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Rheinland-Pfalz, Bellheim

 

04/12 Köln-Paffendorf

18. April 2012
Frühjahrstagung
mit Mitgliederversammlung
Schloss Paffendorf bei Köln, Gäste- und Informationszentrum der RWE

 

Thema:
Die Bioenergie – eine sichere und preisgünstige Energieversorgung?

 

Referenten:

  • Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin
  • Martin Weyand, Mitglied Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), Berlin
  • Dr. Helmut Born, Generalsekretär, Deutscher Bauernverband, Berlin

 

Moderator:
Dr. Julian Stech, Leiter Wirtschaftsredaktion, Bonner General-Anzeiger und Kölnischen Rundschau, Bonn

 

Dieses Thema der VLI-Frühjahrstagung im Schloss Paffendorf, einem Kleinod im rheinischen Braunkohlerevier konnte aktueller und auch aufreizender kaum sein.

Die außergewöhnlich große Beteiligung an der Tagung unterstrich, dass das Projekt Energiewende eine herausragende gesamtwirtschaftliche Bedeutung hat und im Grunde jeden von uns betrifft. Das gilt nicht zuletzt für die Agrarwirtschaft, die für den erwarteten Beitrag der Bioenergie verantwortlich zeichnen soll.

Nach den Referaten von Frau Ursula Heinen-Esser, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Herrn Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes und Herrn Martin Weyand, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft entwickelte sich eine äußerst lebhafte Diskussion, die das ganze Können des Moderators, Herrn Dr. Julian Stech, Leiter der Wirtschaftsredaktion des Bonner Generalanzeigers forderte.

In den Diskussionsbeiträgen wurden die mit der Energiewende verbundenen Chancen durchaus nicht übersehen, es überwogen aber doch kritische Anmerkungen und Zweifel zur bisherigen praktischen Umsetzung der beschlossenen Energiewende; davon wird schon vieles in dem VLI-Positionspapier angesprochen.

Nur beispielhaft seien folgende Stichworte genannt:

  • Eine ganz besondere Herausforderung sei der sorgsame Umgang mit der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche in Deutschland. Nur mit einem ausgeprägten Flächenschutz und mit einer verantwortungsvollen und nachhaltigen intensiven Landwirtschaft könne es gelingen, aus der Einbahnstraße „Teller oder Tank“ herauszukommen und stattdessen das Ziel „Teller und Tank“ zu erreichen.
  • Die energetische Nutzung von Biomasse sei ein wichtiger Faktor, habe in dem angestrebten Energiemix aber auch deutliche Grenzen.
  • Der Beitrag der Biogas-Anlagen und die damit verbundene staatliche Förderung müssten überprüft und ggf. neu definiert werden.

In jedem Falle erforderlich sei eine mit diesen Anlagen verbundene Kraft-Wärme-Koppelung.

Darüber hinaus müssten die Möglichkeiten verbessert werden, Biogas als sog. Bio-Erdgas in das allgemeine Erdgasversorgungssystem einzuspeisen.

  • Bei der weiteren Planung und konkreten Umsetzung müssten auch die regional unterschiedliche demographische Entwicklung in Deutschland sowie die Gebote der Wasserwirtschaft beachtet werden.
  • Bei allen weiteren Planungen und Überlegungen müsse die sichere und preisgünstige Versorgung des Industriestandortes Deutschland mit über 80 Mio. Einwohnern mit Strom und Wärme stets erste Priorität haben.
  • Die angemessene Entschädigung der land- und forstwirtschaftlichen Unternehmer für die Flächenbereitstellung zum erforderlichen Netzausbau etc. dürfe nicht in Vergessenheit geraten.
  • Last, but not least sei ordnungspolitisch eine staatliche Planwirtschaft zu vermeiden.

 

Zum Inhalt der Diskussion kann des Weiteren auf den hier abgedruckten Bericht von Armin Asbrand im Landwirtschaftlichen Wochenblatt für Westfalen-Lippe vom 26.04.2012 verwiesen werden.

 

Nachstehend abgedruckt sind des Weiteren die von Dr. Born und Weyand bei ihren Referaten verwendeten Schaubilder sowie die Rede von Frau Heinen-Esser.

 

Frau Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

Herr Dr. Helmut Born, Generalsekretär, Deutscher Bauernverband, Berlin

Herr Martin Weyand, Mitglied Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), Berlin

 

02/12 Berlin

09. Februar 2012
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Charta der Landwirtschaft und der Verbraucher

 

10/11 Münster-Hiltrup

20. Oktober 2011
Herbsttagung
Hotel Krautkrämer, Münster-Hiltrup

 

Thema:
Ernährung der Weltbevölkerung – auch ein deutsches Thema?

 

Referenten:
Dr. Bettina Rudloff, Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit, Berlin
Ingo Melchers, Leiter „Agrarpolitik und Ernährungssicherung“, Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bonn

 

Moderator:
Thomas Preuße, Chefredakteur, DLG-Mitteilungen, Frankfurt

 

Das war passend zur Welternährungswoche das Thema unserer diesjährigen Herbsttagung in Hiltrup bei Münster. Frau Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Herr Dr. Marc Nolting von der GIZ vermittelten mit ihren Referaten eine Fülle von Informationen und verdeutlichten vor allem die wirklich beängstigende Dimension sowie die auch sicherheitspolitisch relevante Brisanz des Hungers in der Welt.

In der anschließenden sehr lebhaften von Herrn Thomas Preuße, Chefredakteur der „DLG-Mitteilungen“ moderierten Diskussion wurden die verschiedensten bis zur aktuellen EU-Argrarpolitik reichenden Aspekte vertieft.

Ein Resümee ist nicht leicht, vielleicht lässt sich aber Folgendes festhalten:

  1. Wir in Deutschland bzw. in Mitteleuropa sollten schon im wohlverstandenen eigenen, auch sicherheitspolitischen Interesse nicht tatenlos zusehen, dass fast 1 Mrd. Menschen hungern; denn die Verzweiflung dieser Menschen fördert Spannungen und Krisen, die auch uns erreichen können. Es ist deshalb zu begrüßen, dass die ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung auf nationaler wie auf europäischer Ebene zunehmend als ein wichtiges politisches Entscheidungskriterium gesehen wird. Offenbar fehlt es jedoch noch an einem schlüssigen Gesamtkonzept.
  2. Schon heute gibt es eine Vielzahl öffentlicher und privater Projekte zur Bekämpfung des Hungers mit bemerkenswerten einzelnen Erfolgen. Der wirkliche Durchbruch ist aber noch nicht gelungen. Bezeichnend ist, dass das Millenniumsziel, die Zahl der hungernden Menschen bis 2015 zu halbieren, noch nicht annähernd erreicht ist. Es besteht also unverändert dringender Handlungsbedarf. Dabei ist wichtig, dass alle öffentlichen wie privaten Akteure nicht separat, sondern gut koordiniert und sich wechselseitig unterstützend handeln.
  3. Der anzustrebende Erfolg ist abhängig von verschieden Faktoren. Nur beispielhaft sei Folgendes genannt:

  • Als nicht zielführend angesehen wird es, den Menschen in den betroffenen Regionen mehr oder weniger ungefiltert unser „westliches System“ aufzuerlegen; dafür sind die sozialen, kulturellen und auch politischen Unterschiede zu groß.
  • Richtig dürfte vielmehr sein, diesen Menschen mit unserer Hilfe die Chance zu eröffnen, eigene tragfähige Systeme zu entwickeln.
  • Besondere Bedeutung hat, dass die politischen Rahmenbedingungen vor Ort verlässlich und akzeptabel sind, insbesondere die Eigeninitiative der Menschen nicht behindern, sondern fördern.
  • Mitentscheidend ist, dass sich in den betroffenen Regionen eine Landwirtschaft entwickelt, die über die (häufig sogar nur notdürftige) Eigenversorgung der Bauern hinaus wirtschaftlich sinnvolles Handeln mit einer ausreichenden Einkommensbildung erlaubt.
  • Dafür sind angemessen hohe Agrarpreise erforderlich, die den Produzenten, also den Bauern auch tatsächlich erreichen. Allerdings darf dabei auf der anderen Seite die zunehmende Verstädterung der Bevölkerung mit verbreiteter Armut nicht übersehen werden; exzessive Preissteigerungen müssen deshalb unterbleiben. Erforderlich ist ein ausgewogenes Mittelmaß.

Inzwischen allgemein anerkannt ist, dass die wirksame Bekämpfung des Hungers auch in Mitteleuropa und in anderen sogenannten Gunststandorten eine Agrarwirtschaft mit hoher Produktivität voraussetzt, das sollte auch in der künftigen EU-Agrarpolitik beachtet werden. Die Absicht, in der EU aus der ohnehin knapper werdenden Agrarfläche noch bis zu 7 % herauszunehmen und stillzulegen, ist wenig zielführend.

 

Näheres zu diesen und manchen anderen Aspekten finden Sie in den nachstehenden Charts, die von den beiden Referenten bei ihren Vorträgen verwendet wurden.

 

Sicherheitspolitische Dimension von globalen Ernährungsrisiken aus deutscher Sicht
Frau Bettina Rudloff, Stiftung Wissenschaft und Politik SdbR, Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit, Berlin

Ernährung der Weltbevölkerung 
– 
Herausforderungen für Agrarpolitik, IZ, Kleinbauern und Privatsektor
Dr. Marc Nolting, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

 

04/11 Deidesheim

7. April 2011
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung

Deidesheimer Hof, Deidesheim/Pfalz

 

Thema:
Entwicklung des Verbraucherschutzes in der Nahrungsmittelkette

 

Referenten:
 Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin
Prof. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Ernährungsindustrie, Berlin
Dr. Stefan Etgeton, Leiter Fachbereich Gesundheit, Ernährung Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin

 

Moderator:
Prof. Dr. Katharina Seuser, 1. Vorsitzende, Verband Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ), Bonn

 

Entwicklung des Verbraucherschutzes in der Nahrungsmittelkette
Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin

Entwicklung des Verbraucherschutzes in der Nahrungsmittelkette aus Sicht der Ernährungsindustrie
Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., Berlin

Entwicklung des Verbraucherschutzes in der Lebensmittelkette
Dr. Stefan Etgeton, Leiter Fachbereich Gesundheit, Ernährung, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin

 

02/11 Berlin

10. Februar 2011
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Reformabsichten der EU-Kommission

 

10/10 Würzburg

21. Oktober 2010
Herbsttagung
Weingut Juliusspital, Würzburg

 

Thema:
“Die Land- und Forstwirtschaft – Störenfried oder Bundesgenosse beim Klimaschutz?”

 

Referenten:
Dr. Christian Grugel, Ministerialdirektor, Abteilungsleiter für Verbraucherschutz, Ernährung, Bio- und Gentechnik im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin
Helmut Lamp, Vorsitzender des Vorstandes, Bundesverband Bioenergie e.V., Bonn
Friedhelm Decker, Präsident, Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V., Bonn und Vorsitzender des Umweltausschusses des Deutschen Bauernverbandes e.V., Berlin
Prof. Dr. Heinz Flessa, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig
Michael Freiherr von der Tann, Präsident Hessischer Waldbesitzerverband e.V., Tann/Rhön

 

Moderatorin:
Heike Götz, Hörfunk- und Fernsehjournalistin, NDR, Hamburg

 

Land- und Forstwirtschaft – Störenfried oder Bundesgenosse beim Klimaschutz?
Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbandes

Landwirtschaft und Klimaschutz
H. Flessa, Institut für Agrarrelevante Klimaforschung, VTI Braunschweig

Standortbestimmung und Handlungsoptionen
Dr. Christian Grugel, Abteilungsleiter Verbraucherpolitik, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Die Land- und Forstwirtschaft – Störenfried oder Bundesgenosse beim Klimaschutz?
Helmut Lamp, Bundesverband BioEnergie

Forstwirtschaft & Klimawandel – Störenfried oder Bundesgenosse?
Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident AGDW

 

04/10 Düsseldorf

22. April 2010
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung
WGZ Bank, Düsseldorf

 

Thema:
Der Staat – Lästiger Aufseher oder notwendiger Partner des Agribusiness?

 

Referenten:
 Prof. Dr. Michael Eilfort, Vorstand, Stiftung Marktwirtschaft, Berlin
Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber, Technische Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus, Freising

 

Moderator:
Albrecht Prinz von Croy, Journalist, Düsseldorf

 

A. Heißenhuber, TU München Weihenstephan

 

01/10 Berlin

28. Januar 2010
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Tour d’Horizon – aktuelle agrarpolitische Themen

 

10/09 Darmstadt

22. Oktober 2009
Herbsttagung mit Verleihung des AgriFoodBusiness-Preises
Jagdschloss Kranichstein, Darmstadt

 

Thema:
Nachwachsende Rohstoffe – Werkstoffe der Zukunft

 

Referenten:
Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Friedt, Justus-Liebig-Universität, Gießen
Dr. Friedrich von Hesler, Novamont GmbH, Eschborn
Franz Kustner (MdL), Bayerischer Bauernverband, München
Ministerialrat Dr. Rainer Gießübel, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin

 

Moderator:
Edmund Langer, C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing

 

Perspektiven der Pflanzenzüchtung
Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Friedt, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Universität Gießen

Nachwachsende Rohstoffe für Biopolymere: Mater-Bi®-Werkstoffe
Dr. Friedrich v. Hesler, Area Manager, Novamont GmbH, Eschborn

Nachwachsende Rohstoffe – Werkstoffe der Zukunft?
Clemens Neumann, Ministerialdirigent, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin

 

04/09 Hubbelrath

23. April 2009
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung
Gut Mydlinghoven, Düsseldorf

 

Thema:
Agrarische Rohstoffe – In Zukunft eine kostbare Mangelware?

 

Referenten:
Prof. Dr. sc. agr. Harald von Witzke, Humboldt-Universität, Berlin
 Christine Möller, EU-Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft, Brüssel
Hans-Josef Hilgers, Sprecher des Vorstandes, Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, Köln

 

Moderator:
Udo Rettberg, Senior financial correspondent, Handelsblatt, Frankfurt



Harald von Witzke, Humboldt-Universität zu Berlin

Hans-Josef Hilgers, Sprecher des Vorstandes, Raiffeisen Waren-Zentrale, Rhein-Main eG, Köln

Christine Möller, EU-Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft, Brüssel

 

11/08 Berlin

13. November 2008
Parlamentarischer Abend in Berlin

 

Thema:
Kann der große Bereich Agribusiness die Herausforderung der kommenden Jahrzehnte meistern, eine quantitativ und qualitativ angemessene Ernährung sicherzustellen und gleichzeitig den erwarteten Beitrag an Nachwachsenden Rohstoffen für die Strom- und Wärmeerzeugung, die stoffliche Verwertung sowie für die Treibstoffproduktion leisten?

 

10/08 Ludwigshafen

30. Oktober 2008
Herbsttagung mit Verleihung des AgriFoodBusiness-Preises
BASF, Limburgerhof

 

Thema:
Grüne Gentechnik

 

Referenten:
Dr. Christian Grugel, Ministerialdirektor, Abteilungsleiter für Verbraucherschutz, Ernährung, Bio- und Gentechnik im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin
 Lutz Stroetmann, Geschäftsführer, L. Stroetmann Saat GmbH & Co. KG, Münster
 Dr. Kast, Geschäftsführer, BASF Plant Science, Limburgerhof

 

Moderator:
 Dr. Franz-Josef Budde, Chefredakteur, Landwirtschaftliches Wochenblatt, Westfalen-Lippe, Münster

 

Herr Lutz Stroetmann, Geschäftsführender Gesellschafter L. Stroetmann GmbH & Co. KG, Münster

Dr. Hans Kast, Geschäftsführer BASF Plant Science GmbH, Limburgerhof

Dr. Christian Grugel, Leiter der Abteilung für Verbraucherschutz, Ernährung, Bio- und Gentechnik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

04/08 Münster-Handorf

24. April 2008
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung

Gut Havichhorst in Münster-Handorf

 

Thema:
Zukunft des Agribusiness

 

Referenten:
Prof. Dr. P. Michael Schmitz, Direktor, Institut für Agribusiness, Gießen
Carl-Albrecht Bartmer, Präsident, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V., Frankfurt
Dr. Hans Theo Jachmann, Geschäftsführer, Syngenta Agro GmbH, Maintal
Dr. Franz-Georg von Busse, Geschäftsführer, Lemken GmbH & Co. KG, Alpen
Hubert Loick, Vorstandsvorsitzender, Loick Aktiengesellschaft für Nachwachsende Rohstoffe, Dorsten-Lembeck

 

Moderator:
Konrad Mrusek, Korrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berlin

 

10/07 Schnellenberg

24. Oktober 2007
Herbsttagung mit Verleihung des AgriFoodBusiness-Preises
Burg Schnellenberg, Attendorn Biggesee

 

Thema:
Bioenergie – Beitrag der Land- und Forstwirtschaft zur Energieversorgung

 

Referenten:
Reinhard Kaiser, Unterabteilungsleiter für Erneuerbare Energien Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin
 Helmut Lamp, Vorsitzender des Vorstandes, Bundesverband Bioenergie e.V., Bonn
Thomas Leitl, Leiter Regenerativen Erzeugung, Entwicklung, RWE Power AG, Köln

 

Moderator:
Dr. Steffen Daebeler, stellv. Geschäftsführer, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V., Gülzow

 

Reinhard Kaiser, Leiter der Unterabteilung Erneuerbare Energien, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Dipl.-Ing. Thomas Leitl, Leiter Regenerative Erzeugung, Entwicklung RWE Power AG

Helmut Lamp, Vorsitzender des Bundesverbandes Bioenergie

 

04/07 Herten-Westerholt

26. April 2007
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung

Hotel Schloss Westerholt in Herten-Westerholt

 

Thema:
Das Agribusiness in der EU 25 – Ein Zwischenbericht aus polnischer und aus deutscher Sicht

 

Referenten:
Botschaftsrat Marek Jastrzebski, Botschaft der Republik Polen, Berlin
Ministerialdirektor Dr. Theodor Seegers, Abteilungsleiter Agrarmärkte, Planungsgrundlagen, Sozialordnung, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin

 

Moderator:
Karol Bujoczek, Chefredakteur, top agrar polska, Poznan

 

04/06 Erwitte

27. April 2006
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung
Schlosshotel Erwitte, Erwitte

 

Thema:
Die Bedeutung einer Klimaveränderung für die Land- und Forstwirtschaft

 

Referent:
Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam

 

10/05 Dorsten-Lembeck

12. Oktober 2005
Herbsttagung

Schloss Lembeck in Dorsten-Lembeck

 

Thema:
Ernährung der Weltbevölkerung – eine Gemeinschaftsaufgabe der Industrie und Landwirtschaft

 

Referenten:
Dr. Hans-Joachim Preuß, Generalsekretär, Deutsche Welthungerhilfe e.V., Bonn
Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes e.V., Berlin
Prof. Dr. Michael Bockisch, UNILEVER-Gruppe, Bremerhaven

 

Moderator:
Hans-Heinrich Matthiesen, Freier Journalist, past president der Internationalen Föderation der Agrarjournalisten

 

04/05 Darmstadt

21. April 2005
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung

Jagdschloss Kranichstein in Darmstadt

 

Thema:
Die subventionsfreie Agrarwirtschaft – Utopie oder realistische Möglichkeit

 

Referent:
Prof. Dr. Stefan Tangermann, Director for Food, Agriculture and Fisheries, OECD, Paris

 

10/04 Blomberg

13. Oktober 2004
Herbsttagung

Burghotel Blomberg/Lippe in Blomberg

 

Thema:
Schutz des Eigentums – Grundlage für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze

 

Referenten:
Prof. Dr. Otto Depenheuer, Universität zu Köln, Seminar für Staatsphilosphie und Rechtspolitik, Köln
Michael Prinz zu Salm-Salm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaften Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. und der Grundbesitzerverbände e.V.
Dr. Arend Oetker, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V., (BDI), Berlin

 

Moderator:
Dr. habil. Lüder Gerken, Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung, Freiburg

 

04/04 Eltville-Erbach

28. April 2004
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung

Schloss Reinhartshausen in Eltville-Erbach (Rheingau)

 

Thema:
Die wirtschaftslenkende Aufgabe des Staates am Beispiel der die Gentechnologie betreffende Koexistenzfrage

 

Referenten:
MinDirig. Dr. Manfred Lückemeyer, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn
Dr. Rudolf Müller, Mitglied des Vorstandes der Südzucker AG, Mannheim
Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes e.V., Bonn

 

Moderator:
Carl Graf von Hohenthal, stellv. Chefredakteur der Tageszeitungen Die Welt und Berliner Morgenpost, Berlin

 

10/03 Königswinter

29. Oktober 2003
Herbsttagung

Petersberg in Königswinter

 

Thema:
Möglichkeiten und Grenzen der Kraftstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen

 

Referenten:
Prof. Dr. Hermann Schlagheck, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn
Philip Freiherr von dem Bussche, Präsident Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V., Frankfurt
Dr. Wolfgang Steiger, Konzernforschung der Volkswagen Aktiengesellschaft, Leiter des Bereichs Energiewandlung und Antriebe, Wolfsburg

 

Moderator:
Dr. Josef Antony, Chefredakteur AGRA-EUROPE, Presse- und Informationsdienst GmbH, Bonn

 

05/03 Essen-Kettwig

05. Mai 2003
75-jähriges Jubiläum auf Schloss Hugenpoet in Essen-Kettwig

 

REDNER:
Dr. Ralf Bethke, Vorsitzender des Vorstandes K+S Aktiengesellschaft, Kassel
Dr. h.c. Ludwig Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Berlin
Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck, Hörstel, Ehrenpräsident Deutscher Bauernverband e.V.
Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V, Bonn
Dr. Ludolf von Wartenberg, Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Berlin
Gerhard R. Wolf, Worms, ehem. Mitglied des Vorstandes der BASF AG

 

11/02 Edersee

04. November 2002
Herbsttagung
Schloss Waldeck am Edersee

 

Thema:
Gegenwärtige und künftige agrarpolitische Rahmenbedingungen der Europäischen Union und der WTO

 

Referenten:
Jutta Frasch, Vortragende Legationsrätin 1. Klasse, Auswärtiges Amt, Berlin
Staatssekretär a. D. Dr. Franz-Josef Feiter, Bad Honnef, Repräsentant von COPA-COGECA bei der WTO in Genf
Norbert Schindler MdB, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes e.V., Berlin

 

06/02 Schwetzingen

17. Juni 2002
Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung

Schloss Schwetzingen, Schwetzingen

 

Thema:
Reform der Europäischen Union“ u.a. mit Behandlung

– Verfassungsrechtlicher Fragen (Grundrechtecharta)
– Fragen der Kompetenzverteilung innerhalb der europäischen Union
– Organisatorische und auch rechtliche Reformen der EU-Kommission selbst (Transparenz und Rechtsstaatlichkeit der Entscheidungsfindung)

 

Referenten:
Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes e.V., Bonn
 Maximilian Schröder, Bereich Europapolitik im Bundesverband der Deutschen Industrie, Berlin
Dr. Ludger Radermacher, Max-Planck-Institut für öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg